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Ein depressiver Grafiker erhält von einer mysteriösen Gestalt den Auftrag für ein Redesign. Stereotypen werden in einem surrealen Verkleidungsspiel entlarvt, bis die Welt Kopf steht.
Das Festival des deutschen Kinos
Warum in die Ferne schweifen… wenn das Rhein-Main-Gebiet mit bestechender Originalität und hohem technischen Niveau auftrumpft. Auch 2009 könnten die Geschichten und deren filmische Umsetzung in unserem regionalen Kurzfilmwettbewerb kaum vielseitiger sein: Filmikonen treffen auf Untote und einen Acid-Smiley, anmutige Stickerei-Animationen stehen neben comicartigen Charakterstudien über Hobbyarbeitslose. Letztendlich entscheidet das Publikum, welche Filmemacher Preisgelder von insgesamt 500 € und die vom Stein Studio Inge Griss kreierte Kristalltrophäe entgegen nehmen – und all das endlich wieder im Capitol!
Ein depressiver Grafiker erhält von einer mysteriösen Gestalt den Auftrag für ein Redesign. Stereotypen werden in einem surrealen Verkleidungsspiel entlarvt, bis die Welt Kopf steht.
Die Zeit steht still. Alptraumhafte Momentaufnahmen vernetzen sich in poetischen Bildern zu einer Meditation über die menschliche Psyche und ihre komplexen Abgründe.
Was braucht es, eine Frau zu werden, zu sein, zu bleiben? Die Diven der Leinwand äußern sich zur weiblichen Identitätssuche, zu ihren Passionen und Ängsten.
Kantige Berührungs- und Bewegungsmuster verschmelzen mit Musik und Farbe zu einer allegorischen Choreographie über soziale Interaktion und Selbstfindung.
Was wäre, wenn ich jemand anders wäre und nur für ein paar gottverdammte Sekunden… Diese Ursehnsucht spiegelt sich im Verlust aller fassbaren Konturen und Blickwinkel wider.
Ein korpulentes Knetmännchen versucht sich vergeblich eines Dreckhaufens zu entledigen. Doch die Kügelchen bewahren ihr Eigenleben, bis es schließlich an der Tür klingelt…
Faulenzer Horst soll seinem Nachbarn Jennatschek aus der Patsche helfen: Der Rentner hat sich im Web jünger gemogelt und nun darf Horst dessen Chatbekanntschaft daten.
Geburt, Krankheit und Tod – eine Lebensgeschichte fädelt sich chronologisch zusammen. Die Regisseurin hat mit Stickornamenten die Memoiren ihrer Großmutter visualisiert.
In der tiefsten bayerischen Provinz versucht ein rebellischer 18-jähriger Junge der dörflichen Lethargie zu entfliehen und wird unverhofft und folgenschwer zur Heimatlegende.
Herr Romero, ein pflichtbewusster Zombie, arbeitet im Supermarkt. In diesem satirischen Genrezitat stigmatisieren erst die Medien den Untoten zum Feindbild seiner Umgebung.