Doku-Reihe

Identität – es gibt kaum jemanden, der sich nicht in irgendeiner Form schon einmal über den eigenen “Kern” Gedanken gemacht hat. Wir zeigen im vierten Jahr der Dokumentarfilmreihe im Cinémayence ganz besondere Perspektiven auf die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Ich.

MAMA L'CHAIM

Ein kurzer, flüchtiger Blick in das Zusammenleben der 95-jährigen KZ-Überlebenden und ihres sie pflegenden Sohnes genügt, um ohne viele Worte die ganze Tragik der Situation zu vermitteln und einen starken Eindruck zu hinterlassen. Regisseur Elkan Spiller konzentriert sich in seiner Kurzdokumentation auf kleine Szenen am Küchentisch und Erinnerungsfetzen in Interviews.

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Herrenkinder

In den „nationalpolitischen Erziehungsanstalten“ (im Volksmund „Napola“ genannt) sollte die künftige zivile Führungsschicht des Nationalsozialismus herangebildet werden. Viele ehemalige Napola- Schüler bekleiden heute wichtige Posten in Wirtschaft, Politik und Kultur. Theo Sommer (ehm. Herausgeber der ZEIT), Hellmuth Karasek (Literaturkritiker), der ehemalige Justizminister Österreichs Harald Ofner – sie waren wie etwa 15.000 Andere Schüler der Napolas und lernten, dass „gelobt sei, was hart macht“.

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Der Cousin

Rosemaries Alltag wird von der Krankheit ihres Mannes bestimmt, der seit einem Schlaganfall stumm und regungslos im Bett liegt. Bis plötzlich ein Cousin in das Leben der Siebzigjährigen tritt. Vorbehaltlos lässt sich Rosemarie auf den Neuankömmling ein, auf seine Luftschlösser und seine Zukunftspläne – alles scheint noch einmal möglich.

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Brüder

Ein Bauernhof in der oberfränkischen Provinz. Hier wohnen Fritz und Heiner seit ihrer Kindheit. Die beiden Brüder haben sich Zeit ihres Lebens nie voneinander getrennt, um eigene Wege zu gehen. Fritz ist pensionierter Polizist und erledigt schwungvoll den Haushalt. Heiner, Bauer und Hoferbe, sinniert über die Vergangenheit.

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Rubens Dreams

Eines Tages hatte Rubens einen Traum: die pure Weiblichkeit zu malen und für die Ewigkeit festzuhalten. Und da sind sie – zwei Rubens-Ladies, die mit entwaffnender Ehrlichkeit über ihre Sehnsüchte plaudern und sich die Fragen stellen, die jede Frau in sich trägt: Bin ich schön? Was erwarte ich von Sex? Finde ich die wahre Liebe?

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Schön und mutig

Sie sind zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig. Ihre Eltern hatten zu dieser Zeit schon längst eigene Kinder, aber jetzt ist dies nicht mehr selbstverständlich, sondern für jeden eine sehr individuelle Sache. Wieso eigentlich? Mit dieser Frage nähert sich die Regisseurin Stefanie Gartmann auf sehr persönliche Weise ihren engsten Freundinnen und begleitet sie unter diesem Leitmotiv ein Jahr lang durch deren Alltag.

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Erinnere dich ans Fliegen

Wie ist das, wenn man vor sechs Jahren aus dem Iran nach Deutschland geflohen ist, wie Mohammad mit seiner Mutter? Wie es Mohammad gelingt durch Tanz und Schauspiel in seiner neuen Heimat Deutschland Fuß zu fassen, erzählt ERINNERE DICH ANS FLIEGEN.

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Mein Vater. Mein Onkel.

„Du bekommst eine E-Mail mit Fotos und dann sagt dir jemand, den du nicht kennst, er sei dein Bruder und die Leute auf den Fotos deine Eltern. MEIN VATER. MEIN ONKEL. erzählt die Geschichte von Sinan Al Kuri, der 2007 erstmals seine leiblichen Eltern aus dem Irak kennen lernt.

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